Fenster putzen ist eine der frustrierendsten Haushaltsaufgaben. Man putzt lange und hinterher sieht man die Streifen erst richtig, wenn die Sonne draufscheint. Dabei ist streifenfreies Putzen gar nicht schwer — wenn man weiß wie.
Das richtige Material
Bevor wir zur Methode kommen: Mit dem falschen Werkzeug wirst du immer Streifen bekommen.
- Fensterleder oder Mikrofasertuch — kein Zeitungspapier (ja, das ist ein Mythos)
- Glasreiniger oder Wasser mit einem Spritzer Spülmittel
- Optional: ein Abzieher (Rakel) — der macht den größten Unterschied
💡 Profi-Tipp: Fenster nie in der prallen Sonne putzen. Das Mittel trocknet zu schnell an — und hinterlässt Streifen.
Die Schritt-für-Schritt Methode
Schritt 1: Grobe Verschmutzungen entfernen
Zuerst mit einem feuchten Tuch Staub, Vogelkot und grobe Verschmutzungen entfernen. Wer das überspringt, verschmiert nur.
Schritt 2: Glasreiniger auftragen
Reiniger gleichmäßig auf die Scheibe sprühen — nicht zu viel. Bei großen Fenstern in Abschnitten arbeiten, damit der Reiniger nicht antrocknet.
Schritt 3: Mit dem Abzieher arbeiten
Den Abzieher oben ansetzen, mit leichtem gleichmäßigen Druck in horizontalen Zügen nach unten arbeiten. Nach jedem Zug die Gummilippe mit einem Tuch abwischen — das ist der entscheidende Schritt.
Schritt 4: Ränder nacharbeiten
Mit einem trockenen Tuch die Ränder und Ecken trocken wischen. Fertig.
Warum trotzdem Streifen?
Die häufigsten Ursachen: Das Tuch war nicht sauber, der Abzieher wurde nicht abgewischt, oder man hat in der Sonne geputzt. Wenn du diese Punkte vermeidest, bekommst du garantiert streifenfreie Fenster.
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